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Unter dem Begriff der Pränataldiagnostik verstehen wir alle Untersuchungen in der Schwangerschaft, die direkt das ungeborene Kind betreffen. Diese Untersuchungen sollen die Entwicklung des ungeborenen Kindes beobachten. Weiters können wir Hinweise auf Auffälligkeiten erkennen, die auf mögliche Fehlbildungen oder Erkrankungen hindeuten. Es wird zwischen den sogenannten nicht-invasiven (ohne Eingriff in den Körper der schwangeren Frau) und invasiven (mit Eingriff in den Körper der Frau) unterschieden. Die nicht-invasiven Methoden (z.B.: alle Ultraschalluntersuchungen, Combined-Test, Triple-Test usw.) sind risikolos für die Schwangerschaft, die invasiven Eingriffe (z.B.: Fruchtwasserpunktion, Chorionzottenbiopsie, Nabelschnurpunktion usw) bringen ein gewisses Risiko für eine Fehlgeburt mit sich. Die pränatale Diagnostik hat sich in den letzten 20 - 25 Jahren zu einem eigenen hochspezialisierten Fachgebiet innerhalb der Geburtshilfe entwickelt. Dem wird nun nicht nur auf universitärer Ebene durch eigene Spezialabteilungen und differenzierte Ausbildungen, sondern auch in der täglichen Praxis Rechnung getragen. Von den niedergelassenen GynäkologInnen werden pränataldiagnostische Untersuchungen im vermehrten Maße – auch aus rechtlichen Gründen – an besonders spezialisierte und zertifizierte Zentren delegiert. Unser Verständnis der Pränatalen Diagnostik finden Sie in der Rubrik "Über uns". © 2005 Praenataldiagnostik.at
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